Nr.:1386 Stoppt die Medienhetze gegen Eisenbahner! Max Uthoff: Durchhalten, ihr seit die letzten dieser Art

 

 

November 2014: Ein ganz persönliches Statement für die Kunden der Eisenbahn bezüglich der derzeitigen Situation der Eisenbahner im “System Schiene”. Bedenken Sie immer: Wir wollen keinen Krieg mit Ihnen oder unserem Arbeitgeber, der Großteil von uns macht seinen Job bei seinem Arbeitgeber mit Leib und Seele, dennoch läuft derzeit vieles schief! Max Uthoff dazu: Durchhalten, ihr seit die letzten dieser Art
Quelle: TFAusbildung: http://x2t.com/330628

http://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2014/11/05/stoppt-die-medienhetze-gegen-eisenbahner-max-uthoff-durchhalten-ihr-seit-die-letzten-dieser-art/

 

Endlich mal eine Gewerkschaft, die den Mund nicht hält oder sich kaufen lässt. Mutig voran und hoffentlich gibts noch mehr von euch, damit in Deutschland das Leben wieder lebenswert ist und an Grundrechten wird schon mal gar nicht gerüttelt. Politik und Konzerne werden sich darauf einstellen müssen, ohne die Leistungserbringer, nämlich das arbeitende und erbärmlich bezahlte und ausgebeutete Volk läuft in diesem Lande gar nichts und Eure Horrorbesoldungen könnte ihr dann auch in die Tonne kloppen! Schon mal für 1700 € netto 20 Jahre im Schichtdienst 50-60 Stunden pro Woche gearbeitet ? Ne, na dann wirds Zeit! Ich habe die Pressekonferenz heute mittag auf n-tv verfolgt und ich habe eine Hochachtung vor diesem Weselsky! Der tut was und hält nicht die Hand auf! Medienhetze ist ihm sicher, aber das kennt man ja bereits ! Dieser Heiner Bremer stößt mir dabei ganz übel auf, er lässt sich als „Politexperte“ bezeichnen, seine“ Expertise“ allerdings ist eine Parteinahme für die „arme Bahn AG.“

Arsenal Injustitia

empfehlenswert: http://www.wsws.org/de/articles/2014/11/06/lokf-n06.html

Dazu :

Weselsky – aktuell der wohl meistgehasste Deutsche

Von Egon W. Kreutzer

Das behauptet der Focus (siehe Link unten) und macht sich damit einmal mehr zum Revolver- und Schmierblatt, das der BILD in nichts nachsteht. Wo, in welchem Grundgesetz, in welchem Katechismus, in welchem Poesie-Album für Arschlöcher und solche, die es werden wollen, steht denn geschrieben, dass Arbeitnehmer stets mit dem zufrieden sein müssen, was ihnen die Arbeitgeber zugestehen?

Wo, in welchem Lehrbuch der Soziologie, in welchem Psycho-Ratgeber für überforderte Mütter, in welchem Playboy-Editorial ist denn rechtskräftig verankert, dass stets der Stärkere der Gute und der Schwächere der Schurke ist?

Ja, es ist ein Machtkampf, was GDL und EVG, Bahn und Mutter Nahles da aufführen.

Lange Jahrzehnte glaubte man, in Deutschland müssten Streiks ebenso wenig verboten werden, wie Wahlen, weil sie noch nie etwas verändert haben. Am Ende haben Arbeitgeber (und im Hintergrund der Staat) den Arbeitnehmern immer gerade so viel zugestanden, wie für das angestrebte Wachstum des Binnenmarktes vorgesehen war, und den Arbeitnehmern dabei immer noch das gute Gefühl vermittelt, sie – und vor allem ihre Funktionäre – hätten mit ihren Forderungen und dem eingegangenen Kompromiss einen Sieg davongetragen.

Das Ritual ist dieses Mal gestört. Es funktioniert nicht. Die Show läuft aus dem Ruder. Es scheint, dass eine Schmerzgrenze erreicht ist, vielleicht ist Weselsky auch nur nicht mit freundlichen Zuwendungen zu besänftigen.

Wir haben einen Arbeitskampf. Beide Seiten haben sich in ihren Schützengräben verbarrikadiert.

Die Züge könnten fahrplanmäßig rollen, fürchtete die Bahn nicht, mehr Löhne zahlen zu müssen, würden die Zugbegleiter auch von der GdL vertreten, statt von der handzahmen EVG.

Darum geht es doch. Die nackte Angst um die Höhe des nächsten Quartalsgewinns. Es geht nicht um Fahrgastbeförderung, es geht nicht um Pünktlichkeit, es geht nicht um Sicherheit, es geht nicht um die Frage angemessener oder unangemessener Bezahlung, es geht ausschließlich darum, das Stück der “Beute” zu verteidigen, das man sich unter den Nagel gerissen hat, ohne an der Jagd beteiligt gewesen zu sein.

Die Bahn weiß, dass sie nachgeben müsste, stünde ihr für ihr gesamtes Personal eine Gewerkschaft gegenüber, die wirklich über eine Waffe verfügt, die im Arbeitskampf wirksam eingesetzt werden kann. Die Bahn führt diesen Arbeitskampf mit aller Härte und mit den unbeschränkten Mitteln eines vitalen Großkonzerns, um damit ihren Beschäftigten die Fähigkeit, wirksame Arbeitskämpfe zu führen, mit Hilfe der Komplizen im Arbeitsministerium für Jahrzehnte zu rauben.

Dass über dem Gesetz nicht in schmiedeeisernen Lettern steht: “Streik macht unfrei”, auch nicht “Gesetz über die Voraussetzungen der Zulässigkeit der Aufhebung des Streikrechts und der Koalitionsfreiheit zur Wahrung der Rechte von Investoren”, sondern – laber, laber – “Tarifeinheit”, macht aus dem garstigen Ding zumindest sprachlich wieder etwas wunderschönes.

Einheit! Einheit!

Da feiern wir gerade 25 Jahre Ende der Einheitspartei, der Einheitsgewerkschaften, der Einheitsentlohnung und Einheitsbroiler – und ersinnen, in schönster Tradition der SED ein Unterdrückungsmonster namens “Tarifeinheit” – und der Focus ruft nicht etwas Andrea Nahles zur meistgehassten Person Deutschlands aus, sondern ausgerechnet den letzten Gewerkschaftsführer, der noch Flagge zeigt, stellvertretend für alle abhängig Beschäftigten Deutschlands, deren Rechte als Unrecht hingestellt werden, sobald sie einmal auf die Idee kommen, sie wahrzunehmen.

Vor mehr als einem halben Jahrhundert ist Kurt Tucholski, der Nestbeschmutzer, an der Blödheit des deutschen Volkes verzweifelt.

Müsste er heute miterleben, wie die Massen sich immer noch manipulieren lassen, als stünde immer noch Goebbels am Mikrofon im Sportpalast, wie sie sich mit Begeisterung in den totalen Krieg gegen sich selbst und ihre Rechte treiben lassen, er müsste einsehen, dass nach wie vor alles keinen Sinn hat, dass, wer glaubt, den Durchblick behalten zu haben, nicht so töricht sein darf, sich auf der falschen Straßenseite gegen den Strom bewegen zu wollen.

Der Krieg heißt Arm gegen Reich – und er wird von Seiten der Reichen höchst erfolgreich mit allen Arten von Massenverblödungswaffen geführt. Waffen, die mühelos die Überreste der Aufklärung aus den Köpfen fegen, die dichten Nebel um die Gehirne legen, so dass der Freund bekämpft und dem Feind willig Tür und Tor geöffnet wird.

Selten muss, wie nun im Kampf GDL gegen Bahn, die Verblödung noch gesetzlich abgesichert werden, doch Milliarden – wenn nicht gar Billionen oder noch mehr – unschuldiger deutscher Bahnfahrgäste haben schließlich ein Recht darauf, befördert zu werden. Die sagen dann auch noch stolz: Reißt euch zusammen! Nehmt euch ein Beispiel an uns! Wir streiken ja schließlich auch nicht …

von: http://www.egon-w-kreutzer.de/001/tk051114.html

 

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Über Arsenal injustitia

Aufklärung: * Korruption im Gesundheitswesen; * Betrug im Finanzwesen; Staatssimulation BR in D u.a. Offenlegung von Trollen und Spinnern und Psychopathen! Politikunwesen, Justizunwesen, EU Konstrukt, Schuldgeld ... * Massenverdummung durch Medien; * u.v.m.
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