Nr.:1382 Volksvertreter im Denkgefängnis

von Andreas Heegt

Die meisten Berufspolitiker meinen immer noch sie seien Volksvertreter – sie würden im Namen der Bürger sprechen und handeln. Doch mit dieser Auffassung liegen die gewählten Berufspolitiker falsch!

Knast

Sinkende Wahlbeteiligungen, dafür immer mehr Bürgerbegehren – sie stellen den Job des Berufsvolksvertreters in der jetzigen Form ad absurdum. Die Bürger nehmen ihr Recht selbst in die Hand, weil ihnen das Politik-Geschachere um Posten, Ansehen und persönliche Denkmäler auf die Nerven geht.

Thüringen kam bei der letzten Landtagswahl gerade mal auf eine Wahlbeteiligung von knapp 53 Prozent. In Brandenburg war es noch schlimmer: nur etwa 48 Prozent der Bürger gaben ihre Stimme ab. Auf Kommunalwahlen haben die Bürger überhaupt keine Lust mehr: nicht mal 50 Prozent der Bürger gehen in Städten und Gemeinden an die Wahlurnen. Angesichts dieser dramatischen Entwicklung kann nicht mehr von Volksvertretern gesprochen werden! Dafür ist die Anzahl derer, die Berufspolitikern ihre Stimme geben, zu gering!

Dagegen wächst die Zahl der Bürgerbegehren rasant. Seitdem dieses Instrument 1956 eingeführt wurde, haben die Bürger 5.354 Verfahren eingeleitet. Allein mehr als die Hälfte davon in den letzten zehn Jahren. Man kann es so sehen: je tiefer die Wahlbeteiligung in den letzten zehn Jahren sank, desto höher stieg die Anzahl der Bürgerbegehren! Mit stark wachsender Tendenz. Ergo:

Die Bürger vertreten sich jetzt selbst!

Kein Wunder! Im Oktober belegte der Bund der Steuerzahler eindrucksvoll, wie verschwenderisch Politiker mit dem Geld der Bürger umgehen: Abermillionen Euro wurden in überflüssigen oder in schlecht geplanten Projekten begraben! Unter Berufspolitikern herrscht immer noch die Manie, sich ein Denkmal für die Ewigkeit auf Kosten der Bürger setzen zu wollen – egal, ob beleuchteter Gullideckel, Elbphilharmonie, Regionalflughafen oder ein viel zu teurer BND-Bau in Berlin! Immer mit fatalen Folgen für die öffentlichen Kassen – und für die Steuerzahler!

Umdenken: Fehlanzeige! Die Politiker befinden sich in einem Denkgefängnis! Sie denken sie dienen den Bürgern, handeln aber nur nach dem Prinzip des Selbstzwecks. Sinkende Wahlbeteiligungen und ansteigende Bürgerbegehren sind ein nicht zu schlagender Beweis dafür! Deswegen muss das Wahlrecht geändert werden: Eine Wahl darf nur gültig sein, wenn drei Viertel der Wahlberechtigten ihre Stimme abgeben! Nur wenn diese Quote erfüllt wird, darf sich ein gewählter Politiker wieder Volksvertreter nennen. Sonst nicht! (Bildquelle:sit)

Quelle: http://www.polenum.com/politik_energie_umwelt_meinung/volksvertreter-im-denkgefaengnis-wahlen-politiker-buergerbegehren-buerger/

 

Ein bedenklicher Zustand ist der, wenn Darsteller ihre Rolle leben und nicht bemerken, wenn das Schauspiel zu Ende ist!

von Arsenal Injustitia

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Über Arsenal injustitia

Aufklärung: * Korruption im Gesundheitswesen; * Betrug im Finanzwesen; Staatssimulation BR in D u.a. Offenlegung von Trollen und Spinnern und Psychopathen! Politikunwesen, Justizunwesen, EU Konstrukt, Schuldgeld ... * Massenverdummung durch Medien; * u.v.m.
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