Die Macht der Worte- hier offener Brief an Jutta Ditfurth

Dem Schreiber dieser nun folgenden Worte drücke ich meinen Glückwunsch aus, denn hier ist nichts zu ergänzen oder zu kommentieren. Allerdings sehe ich im Falle Ditfurth die ehrlichsten und besten Worte als Verschwendung an ,die an ihr vorbeirieseln, denn warum sonst hat sie darauf nicht geantwortet. Gegenargumente zu finden und auch diesen Brief zu diffamieren sollte ihr allerdings schwerfallen.

Arsenal Injustitia

Jutta Ditfurth – Offener Brief zum Interview in der “Kulturzeit” vom 16.4.2014

Geschrieben von Maria Lourdes – 30/04/2014

Ditfurth JuttaMail an Frau Ditfurth: “. . . Sehr geehrte Frau Ditfurth, in der Anlage überlasse ich Ihnen einen ausführlichen Brief zu dem Interview, aus dem meine Meinung dazu hervorgeht. Dem Brief sind noch 2 weitere Anlagen angehängt.

Verehrte Frau Ditfurth, da ich mich generell bemühe, nach den Regeln eines “Fair-Play” zu handeln, möchte ich Sie davon in Kenntnis setzen, daß ich beabsichtige, diesen Offenen Brief in den mir als geeignet erscheinenden Foren und Seiten zu veröffentlichen. Natürlich warte ich noch eine Woche ab, um ggf. eine Stellungnahme Ihrerseits gleichfalls bei der Veröffentlichung zu berücksichtigen. . .”

Sonntag, den 27. April, ist die Frist abgelaufen. Wie abzusehen, hat Jutta Ditfurth keine Antwort gegeben. Im folgenden eine Zusammenfassung über Frau Ditfurth, darauf folgend der “Offene Brief” und im Anhang: ‘die Kriege der USA seit 1945′ und das ‘Manifest der Trucker’ in USA. Mein Dank an Helmut, sagt Maria Lourdes!

Jutta Ditfurth – Zusammenfassung: (Geburtsname Jutta Gerta Armgard von Ditfurth; * 29. September1951 in Würzburg) ist eine deutsche Sozialwissenschaftlerin, Publizistin und Politikerin. Als Mitbegründerin der Partei Die Grünen war sie in den 1980er Jahren eine Protagonistin in deren linkem Flügel und von 1984 bis 1989 eine der drei gleichberechtigten ehrenamtlichen Bundesvorstandssprecher der Partei. 

Sie verließ 1991 Die Grünen und initiierte mit der Ökologischen Linken die Gründung einer explizit ökosozialistischen Partei (seit 2000 unter der Bezeichnung ÖkoLinX-Antirassistische Liste), die jedoch nicht über den Status einer Kleinpartei hinausgekommen ist. Ditfurth war von 2001 bis 2008 und ist erneut seit 2011 für die ÖkoLinX Mitglied der Stadtverordnetenversammlung in Frankfurt am Main. (Wikipedia).

Jutta Ditfurth war und ist im linken Spektrum anzusiedeln, wobei sie auch in ihrer Zeit bei den Grünen immer mit den sogenannten Rechten bei den Grünen im Konflikt war. Darunter fielen ihrer Meinung nach Leute wie Joschka Fischer bis zu Cem Özdemir.

Der Austritt aus dem Grünen-Klub sowie die Begründung und Einsicht dafür, daß alles zu arg in die rechte Ecke abdriftet, kam natürlich erst, nachdem die Grünen 1990 den Einzug ins Parlament nicht geschafft haben. Wie sie vorher auf die Idee kam, für die bayrischen Grünen zu kandidieren, ist nur schwer zu verstehen. Vielleicht deshalb, weil sie mal in Garmisch-Partenkirchen zur Schule ging.

Mit dem Begriff „Nazi“ und „Faschist“ ist sie immer schnell zur Hand. Auch für manche Grünen-Mitglieder hatte sie Begriffe wie „Ökofaschist“ und dergleichen erfunden.

Mit ihrer Minipartei ÖkoLinX hält sie zusammen mit Manfred Zieran das „Fähnlein der zwei Aufrechten“ hoch, wobei sie 2011 es erneut geschafft hat, als Vertreter ihrer Partei in die Stadtverordnetenversammlung einzuziehen. Dort sieht sie sich mittlerweile einem neuen altbekannten Gegner gegenüber, nämlich den Grünen, die durch ihren katapultartigen Aufstieg bei dieser Wahl (Zuwachs um über 10%) zur zweitstärksten Kraft hinter der CDU aufgestiegen sind.

Links zu sein ist sicher nicht als negativ zu bewerten, – solange man vernünftige Argumente hat. Wenn man aus Überzeugung die eigene Familie wegen irgendwelcher Vorgänge im 3.Reich in den Schmutz zieht, und das dann noch als schriftstellerisches Können bezeichnet, dann ist so etwas nur schwer nachzuvollziehen. Aber auf der Erinnerungstafel zum Ausschwitzprozeß, die 2013 eingeweiht wurde, den Namen von Hermann Josef Abs als früheren Chef der deutschen Bank zu überkleben, mit der Begründung (Zitat) „Abs war Chefbankier der Nazis und mitverantwortlich für Krieg, KZ, Massenmord, Raub und Versklavung. Max Horkheimer und Fritz Bauer sollen durch die Nähe zu seinem Namen nicht beleidigt werden.“ und gleichzeitig sich in besagtem Interview dagegen auszusprechen, daß man die FED kritisch betrachtet, – das übersteigt jedes logische Denkvermögen.

Betreff: Interview in der “Kulturzeit” vom 16.4.2014 – Offener Brief von Helmut, mein Dank sagt Maria Lourdes!

Sehr geehrte Frau Ditfurth, ich beziehe mich auf das Interview in der “Kulturzeit” vom 16.4.2014. Um ehrlich zu sein, in bin darüber erschrocken.

Natürlich kenne ich Ihren Werdegang und meine, auch – ohne Sie persönlich zu kennen – Ihre politischen Anschauungen beurteilen zu können. Wenn wir beide etwas gemeinsam haben, dann beschränkt sich das auf die Jahreszahl der Geburt sowie die gelebte Tendenz, gegen den Strom zu schwimmen. In anderen Dingen sind wir mehr oder weniger unterschiedlich.

Zum Beispiel in der Bewertung der Vorfahren. Ich kritisiere meine Vorfahren nicht, schreibe auch keine Bücher darüber. Überhaupt maße ich mir nicht an, jemanden, der in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts gelebt hat, wegen irgendeines Verhaltens zu kritisieren. Aufgrund der Erlebnisse meiner Familie habe ich mich sehr genau über diese Ära informiert, – ich hatte die Möglichkeit und Gottseidank als junger Bursch schon den Verstand dazu, mich mit vielen Zeitzeugen zu unterhalten. Diese umfaßten eine breite Palette, – vom KL-Insassen bis zum Angehörigen der Waffen-SS.

Aus diesem Grunde verfüge ich nicht nur über viele persönliche Insiderkenntnisse, sondern auch über weitreichende Original-Literatur, und diese aus allen politischen Ecken. Das alles festigte in mir die Einstellung, daß niemand, der „die Gnade der späten Geburt“ genießt, weder ein reales noch ein moralisches Recht hat, die Vorfahren für ihr Tun und Lassen in dieser Zeit zu kritisieren. Man kann sich vielleicht versuchen vorzustellen, wie das Leben in dieser Zeit ausgesehen hat, aber man wird es niemals begreifen, – schlicht und einfach deshalb, weil man selbst nicht in dieser Zeit gelebt hat.

Von meinem Großvater habe ich die „Gabe“ geerbt, daß man mich vielleicht brechen, aber nicht biegen kann. Auch ich gehe einen Weg, von dem ich überzeugt bin, bis zum Ende. Aber ich nehme dabei Rücksicht auf meine Familie. Solange diese Familie von mir wirtschaftlich abhängig ist, werde ich nichts tun, um das daraus resultierende Wohlergehen in Frage zu stellen.

Immer noch gilt das Sprichwort: „Wer sich nicht vermerkeln läßt, muß aufpassen, nicht gehaidert zu werden“. Wie es Personen des öffentlichen Lebens, die sich gegen den verordneten Zeitgeist stellen, ergehen kann, ist gut an den letzten vier Jahrzehnten feststellbar, der letzte bekannte Vorfall betraf Kirsten Heisig. Das Schlimmste dabei ist, wie sich die Mainstreams als williges Werkzeug gebrauchen lassen, um den offiziell „weißen“ Anstrich zu geben. Ich zitiere die „Welt“ vom 10.3.2011: „…..  das einzige neue Puzzlestück, das die Filmemacherinnen Nicola Graef und Güner Balci bei den Recherchen zu ihrer ARD-Dokumentation “Tod einer Richterin” ausgegraben haben. Ein mühseliges Unterfangen. Schnipsel aus Gesprächen mit Weggefährten wie….“   Erinnert irgendwie an die Selbstmord-Hinrichtung von Röhm im 3. Reich und dessen Rechtfertigung; damals verwendete man das Zauberwort der Homosexualität, heute nennt man es „Depression“ oder „Burn-out“.

Darum ist auch die Frage schwierig für mich zu beantworten, ob ich das Verhalten meines Großvaters im 3. Reich für gut oder schlecht befinde. Es ist gut möglich, daß ich mich genauso wie er – hätte ich damals gelebt – gegen Hitler gestellt hätte. Aber er mußte wissen, mit welchem Risiko er sich in den Widerstand begibt, und ist schließlich dabei umgekommen. Aus seiner Sicht eine Einstellung aus Überzeugung. Aber meine Großmutter mußte ihre drei Kinder alleine und ohne fremde Hilfe aufziehen, mit nächtlichen Strickarbeiten in Heimarbeit, als die Kinder schliefen. Sie hat mir genug über die schwere Zeit erzählt…

Das habe ich als Vorspann erwähnt, um klarzustellen, daß ich nicht in Klischees denke, sondern stets bemüht bin, zu differenzieren. Für mich sind nicht automatisch alle Juden „gute“ Leute und jeder SS-Mann „schlecht“, um es mal drastisch auszudrücken. Es gibt im Leben kaum weiß oder schwarz, aber dafür alle nur erdenklichen Graustufen.

Nun zu dem Interview:

Mir ist bekannt, aus welchen Gründen Sie sich von den Grünen getrennt haben. Sie haben diesen Schritt zu einem Zeitpunkt getan, als Sie bereits frühzeitig erkannt haben, in welche Richtung (um beim grünen biologischen Beispiel zu bleiben) sich dieses Reptil häutet. In Ihrer derzeitigen Tätigkeit aber müßten Sie seit langem in der Lage sein, die Vorgänge um Euro, Griechenlandrettung, Hartz 4, NATO, die Ursachen für die Konflikte und den Hunger in der Welt, usw. beurteilen zu können. Und ich bin überzeugt davon, daß Sie das können.

Aus der Folgelogik heraus aber dürfte auch für Sie zweifelsfrei feststehen, inwieweit die meisten dieser Vorgänge mit der zunehmenden Globalisierung zusammenhängen. Bei dieser Globalisierung spielen zwei Faktoren die größte Rolle: Geld und Macht, vor allem politische Macht. Inwieweit diese beiden Begriffe nicht sogar identisch sind, bleibt philosophischen Diskussionen vorbehalten.

Was mich an Ihrem Interview befremdet, sind drei Punkte:

1)    Das In-Schutz-Nehmen des Großkapitals

2)    Der Versuch, eine Veränderung der bestehenden Ungerechtigkeiten zu unterlaufen

3)    Ihre Artikulation in der pauschalierenden Form, wie es seit Jahrzehnten gemacht wird

Zu 1): Sie wehren sich dagegen, daß man die Namen Rothschild/Rockefeller in ein negatives Licht stellt. Sie wehren sich dagegen, die dubiose Rolle der FED in der Welt, und insbesonders in der amerikanischen Politik, anzusprechen. Dabei müßte man ja nur auf die Gründung vor 100 Jahren ein Auge werfen, und wie diese im Detail abgelaufen ist. Falsch ist, daß man automatisch, wenn man das Vorgehen der FED kritisiert, ein Judengegner ist. Richtig ist, daß sich unter den Machtkomponenten der FED auch Amerikaner mit jüdischen Wurzeln befinden, aber es sind auch andere dabei.

Rockefeller, Murdoch, und wie sie alle heißen, nicht kritisieren zu dürfen, deren hegemoniale Tätigkeit nicht in Frage zu stellen, heißt für mich im Umkehrschluß, die Geißel der Globalisierung der Welt gutzuheißen. Ich will Ihnen nur ein Zitat der Familie Rockefeller nennen:

Ich zitiere Nicholas Rockefeller:

„Die Zerstörung der Familie und der Feminismus ist unsere Erfindung. Aus zwei Gründen, denn vorher zahlte ja nur die Hälfte der Bevölkerung Steuern. Jetzt fast alle, weil jetzt auch die Frauen arbeiten gehen. Außerdem wurde damit die Familie zerstört und wir haben dadurch die Macht über die Kinder erhalten. Sie sind nun unter unserer Kontrolle mit unseren Medien (MTV, Hollywood, Playstation, usw) und bekommen nun unsere Botschaft eingetrichtert. So stehen sie nicht mehr unter dem Einfluss der intakten Familie – sondern unter unserem. Indem wir die Frauen gegen die Männer aufhetzen (mit Hilfe der Medien) und die Partnerschaft und die Gemeinschaft der Familie zerstören, haben wir eine kaputte Gesellschaft aus Egoisten geschaffen die für die angebliche Karriere arbeiten, alles Konsumieren was wir ihnen vorsetzen (Mode, Schönheit, Marken…) dadurch unsere Sklaven sind und es auch noch gut finden. Die Manipulation der Gewohnheiten und Meinungen der Massen, ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Wer die Gesellschaftsmechanismen manipuliert, bildet eine unsichtbare Regierung.“

Ich denke, das muß man nicht weiter kommentieren. Was die FED betrifft, da hänge ich Ihnen eine Liste der militärischen Konflikte an, in die die USA nach 1945 verwickelt war. Wenn Sie mir nur einen Konflikt benennen können, bei dem die FED keine Rolle gespielt hat, dann gratuliere ich Ihnen zu dieser Erkenntnis.

Zu 2): Wir leben in einer Zeit, in einer Welt, in der wir alle von den negativen Einflüssen betroffen sind. Die einen mehr, die anderen weniger. Egal, ob es sich um eine alleinerziehende Mutter handelt oder um einen kleinen Handwerksbetrieb. Wenn heute eine junge Familie, die nichts geerbt oder nennenswert gespart hat, ein Eigenheim erwerben will, dann müssen sie bereit sein, sich bis ins Rentenalter zu verschulden.

Betrifft diese Klammer irgendjemanden nicht, nur weil er irgendeiner politischen Strömung oder Partei angehört? Ja, vielleicht dann nicht, wenn er sich in dieser Partei genügend nach oben gearbeitet hat. Aber auch gegen dieses Klientel sind doch die Aktionen, die Sie in Frage stellen, gerichtet. Das Prinzip, diese Aktionen zu bekämpfen, und das übrigens seit tausenden von Jahren funktioniert, heißt: „Teile und herrsche“.

Wenn Sie heute unter den Teilnehmern sowie Aufrufen im Netz versuchen, zu unterscheiden, wer dabei „gut“ oder „böse“ ist, dann machen Sie genau das, was die etablierten Parteien und die ihnen hörigen Mainstream-Medien erhoffen: Das Auseinander-Dividieren der Massen, das Gegeneinander-Ausspielen des Volkes. Damit untergraben sie bewußt oder unbewußt den Erfolg dieser Aktionen.

Erfolg hat man nur, wenn man das ganze Volk mobilisiert. Ungeachtet dessen, ob das ein Linker, ein Rechter, ein Katholik, ein Jude oder ein Nichtgläubiger ist. Alle rechtschaffenen Menschen sind gleichermaßen von dieser Geißel der Menschheit betroffen. Das vorrangige Ziel kann nur sein, dieses System zu beenden. Und das mit der ganzen Kraft des Volkes, weil es nur dann gewaltfrei ablaufen kann.

Wenn dieser Schritt vollzogen ist, bleibt immer noch Zeit dafür, sich darüber Gedanken zu machen, mit welchen ideologischen Grundsätzen eine neue Gesellschaftsstruktur entstehen soll. Aber solange das bestehende System nicht gekippt werden kann, braucht man an den zweiten Schritt erst gar nicht zu denken. Wenn man nicht alle, und damit meine ich wirklich alle, in den ersten Schritt miteinbindet, wird es auch nie einen zweiten Schritt geben.

Ich frage mich ernsthaft: Wollen Sie das? Wollen Sie, daß sich gar nichts bewegt?

Natürlich werden Sie das in Abrede stellen. Aber Sie machen genau denselben Fehler wie unsere Vorfahren in der Weimarer Republik. Sie verlieren sich in kleinkarierten Ideologien. Hätten sich damals alle einheitlich für das engagiert, was getan werden mußte, hätte es keinen Hitler gegeben. Heute heißt der Feind nicht Hitler, sondern die weltweite Globalisierung und Machtzentralisierung. Es sei denn, für Sie existieren Begriffe wie Bilderberger-Treffen und NWO nur im Märchenbuch.

Was wird dann passieren, wenn sich nichts ändert: Unsere Kinder und Enkel werden uns dann später vorwerfen, und das zu Recht, – warum habt ihr nicht gesehen, warum habt ihr nichts unternommen,.. usw. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Frau Ditfurth, ich kann Ihnen versichern, daß sich meine Weltanschauung am Prinzip der Freiheit orientiert. Das hindert mich aber nicht daran, mich auch mit politisch Andersdenkenden für das Erreichen des gesteckten Zieles in eine Reihe zu stellen. Ich werde mich mit dem linken Arm an einem Linksgerichteten genauso einhängen, wie ich das am rechten Arm an einem Rechtsgerichteten tun werde. Die Grundvoraussetzung dafür ist die Gewaltfreiheit.

Leider Gottes sind insbesonders manche linke Radikale bei Demonstrationen von Gewaltbereiten unterwandert, wie man wieder Ende Januar in Wien gesehen hat. Zum Glück haben manche die Konsequenz daraus gezogen und sich in einer ähnlichen Aktion in Linz (Oberösterreich) davon optisch und organisatorisch distanziert. Leute wie Gysi oder Wagenknecht brauchen keine Gewalt, die haben ernstzunehmende Argumente.

Wenn Sie im Interview meinen, daß sich diese Leute der Montagsdemos, sollten sie in einem Saal eingesperrt sein, gegenseitig verprügeln, dann würden Sie enttäuscht sein, – von dieser Seite kommt keine Gewalt. Letztere wird erst dann kommen, wenn die Regierenden merken, daß es ihnen an den Kragen geht. Dafür hat man ja prophylaktisch schon Vorsorge getroffen, indem man vom Parlament absegnen ließ, daß die Bundeswehr auch gegen das eigene Volk eingesetzt werden kann. Übrigens einzigartig in einem sog. demokratischen Staatsgefüge.

Um die Unsinnigkeit des kleinkarierten, auf politische Strömungen ausgerichteten Denkens transparenter zu machen, eine Aussage einer Griechin aus einem Forum über ihr Land:

„Das Problem in Griechenland ist nicht finanziell sondern politisch. Es gibt hier eine Elite, einige Familien sind es, die die Politik bestimmen, sie sind das System, sie leben von staatlichen Subventionen und haben schon immer mit ausländischen Eliten gearbeitet wegen der Schmiergelder und immer gegen das eigene Land und gegen das Volk. Sie müssen weg und dann werden wir selbst bestimmen was hier zu tun und zu lassen ist. Der dt. Bürger glaubt, er rettet uns und er weiss nicht, dass jedes neue Rettungspaket uns tiefer in das Elend stürzt. Ist Schäuble so doof, uns Geld zu schenken? Das glaube ich nicht. Es geht hier um eine tiefe und immer schlimmer werdende Verletzung unserer Menschenrechte, nicht einfach um eine Verschlechterung unserer Lebensbedigungen.“

Ist es anders als in Deutschland oder in anderen Ländern? Auch hier in Rumänien demonstrieren völlig unterschiedliche politische Gruppierungen gemeinsam gegen Monsanto, Fracking, Ausbeutung und Verarmung der Menschen im Lande. Wir müssen endlich mal begreifen, daß wir alle in Europa in die Knie gezwungen werden sollen. Das eine Volk spürt es schon deutlicher, das andere noch weniger. Aber wir sitzen alle in einem Boot.

Aber nicht nur in Europa. Sicher haben Sie von der Aktion der amerikanischen Trucker im Oktober 2013 mit dem Marsch auf Washington gehört. Ich habe Ihnen das Manifest von Sean Barnes angehängt. Sind es nicht fast die selben Sorgen, die diese Menschen dort bewegen? Sind diese Leute vielleicht Nazis in Ihren Augen? Wenn nicht, dann frage ich mich, was Sie daran falsch finden, wenn die Ansprache dort lautet, „Grüße an das  Amerikanische Volk“.  Zumal Sie ja die Anrede „Grüße an das Deutsche Volk“ bereits in eine braune Schublade ablegen.

Zu 3): Sie verwenden in Ihrer Argumentation laufend die Begriffe wie „jüdische Weltverschwörung“ als Hintergrund für diese neuerlichen Montagsdemos und versuchen, mit der altbewährten Nazikeule diese Idee kaputt zu schlagen. Es wird Ihnen nicht gelingen. Sie sprechen von „Faschisten“, von „gefährlich“, von Leuten, die dafür „anfällig“ sind, und von Gruppen, die sich „tarnen“. Es ist zu offensichtlich, daß die Fragen und Antworten im Sinne des Mainstreams sind, daß diese mit der Moderatorin im Sinne des Senders vorher abgesprochen wurden. Die Tendenz des Verunglimpfens ist erkennbar, weil Sie auf die eigentlichen Themen der Demos gar nicht konkret eingehen.

Fast 20 Jahre war ich in Deutschland ehrenamtlich in der Jugendarbeit tätig. Ich bin stolz darauf, daß daraus keine Extremisten, weder der einen, noch der anderen Seite, sondern aufrechte und kritische Demokraten hervorgegangen sind. Aufklärung über die Vorgänge der beiden Weltkriege, Lehren aus den Fehlern der Vergangenheit ziehen, eindeutig „Ja“, – aber eine über Generationen reichende Sippenhaft oder Pauschalschuld zu übernehmen oder gar weiter zu vermitteln, genauso eindeutig „Nein“. Es gibt auch keinerlei moralische Begründung dafür, daß Deutschland auf der ganzen Welt die Interessen des israelischen Staates vertreten müßte. Es sei denn, das palästinensische Volk gehört in Ihren Augen zu den „Menschen 2. Klasse“.

Es ist für mich eine persönliche Befriedigung, daß diese Saat nun aufgeht. Diese neue Generation hat endlich begriffen, daß es langfristig den Untergang für alle Europäer bedeutet, wenn wir immer noch die Augen vor der Realität verschließen und brav als Stimmvieh am Wahltag irgendwo ein Kreuzchen machen. Was Brecht über die Pflicht zum Widerstand gesagt hat, denke ich, ist Ihnen sicher bekannt. Treffend wird unser Hauptproblem mit dem nachstehenden Zitat definiert, dem diese neuen Montagsdemos nun entgegenwirken:

„Ich fordere, dass die Dummheit der Massen endlich abgeschafft wird. Denn nicht die wenigen 10.000 Psychopathen sind unser Problem, sondern die 7 Milliarden Dummköpfe, die sich lieber Fußball, DSDS & Co reinpfeifen, anstatt sich um ihre ureigensten Angelegenheiten zu kümmern”. (Buro Tanic, Mitglied des Europäischen Parlaments)

Es ist vorbei, – die altbewährte Nazikeule zieht nicht mehr. Sie wird noch fallweise von Publizisten verwendet, die sich unterwürfig den herrschenden Lobbyisten einschl. der dazugehörigen Regierung unterordnen, oder die krampfhaft versuchen, sich noch ins Rampenlicht zu stellen, bevor ihr persönlicher Stern am Polithimmel verblaßt.

Zusammenfassend glaube ich, eines vohersagen zu können:

Auch mit Desinformationen wie mit Ihrem Interview wird diese neue Bewegung nicht aufzuhalten sein. Sie wird eine Kraft bekommen, die noch stärker als die sein wird, die wir von der ehemaligen DDR aus dem Jahre 1989 her kennen. Sie wird ein Potential entwickeln, das an 1848 erinnert. Deutschland hat die Kraft für eine revolutionäre, richtungsweisende Veränderung. Sie wird der Motor für alle europäischen Staaten sein und sich auch auf anderen Kontinenten durchsetzen, allen voran auf dem Nordamerikanischen.

Denn diese Leute, die hier auf die Straße gehen, das sind keine Nazis, sondern das sind Patrioten. Wenn Sie das nicht auseinanderhalten können, so ist das Ihr Problem. Vielleicht können diese Leute es heute noch nicht so glasklar definieren. Aber es sind Leute, die nun angefangen haben, mitzudenken, und die eine Verantwortung in ihrem Tun und Lassen sehen. Eine Verantwortung nicht nur für sich selbst, sondern auch für die zukünftigen Generationen, für ihre Kinder und Enkelkinder. Denn so kann es nicht mehr weitergehen.

Nein, Frau Ditfurth, bei allem Respekt, auch Sie werden das nicht mehr aufhalten. Weil wenn es wirklich mit Erfolg aufzuhalten wäre, und es würde sich nichts ändern, dann stünde es schlecht um uns, und auch um Europa. Die Abwärtstendenz ist erkennbar, in vielen Ländern seit Herbst 2008 sogar im freien Fall. Wenn sich nicht rigoros was ändert, dann werden wir uns in absehbarer Zukunft wieder mit kriegerischen Verhältnissen auseinandersetzen müssen. Entweder wir werden in einen Krieg hineingezogen oder es kommt zum Bürgerkrieg.

Und Krieg ist wirklich das Letzte, was wir alle wollen.

Deshalb ist es unsere heilige Pflicht, das, was uns derzeit auf den politischen Bühnen vorgegaukelt wird, so schnell wie nur möglich zu beenden. Alle gemeinsam. Schulter an Schulter, Mann und Frau. Auch Sie stehen in dieser Verantwortung, Frau Ditfurth.

Mit freundlichen Grüßen – Helmut Novak

weiterlesen und Anhänge bitte hier:

http://lupocattivoblog.com/2014/04/30/jutta-ditfurth-offener-brief-zum-interview-in-der-kulturzeit-vom-16-4-2014/

https://arsenalinjustitia.wordpress.com/2014/04/12/das-ist-wieder-typisch-jutta-ditfurth-die-schreckschraube-der-antifa/ von J. Elsässer

 

 

 

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