Achtung-„Schul“-medizin! Gesund ist krank!

Aerztezeitunblatt

http://www.aerzteblatt.de/archiv/32976/Gesundheitssystem-In-der-Fortschrittsfalle

THEMEN DER ZEIT

Gesundheitssystem: In der Fortschrittsfalle

Dtsch Arztebl 2002; 99(38): A-2462 / B-2104 / C-1970

Dörner, Klaus

Man kann unendlich viel für seine Gesundheit tun. Das hat aber
nicht viel, oft sogar gar nichts damit zu tun, ob und in welchem
Maße man sich als gesund empfindet – und Letzteres zählt.

Der Begriff „Gesundheit“ entzieht sich – wenn man einmal von der platten Floskel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Zustand vollständigen Wohlbefindens absieht – weitgehend einer Definition. Schon die Frage nach ihr kann sie beeinträchtigen oder zerstören, wie dies für ähnlich sensible Gebilde wie Vertrauen, Liebe, Gnade, aber auch zum Beispiel für den Schlaf oder die Sättigung gilt. Man kann unendlich viel für seine Gesundheit tun; das hat aber nicht viel, oft sogar gar nichts damit zu tun, ob und in welchem Maß man sich als gesund empfindet – und Letzteres zählt. So kann das Paradox zustande kommen: Je mehr ich für meine Gesundheit tue, desto weniger gesund fühle ich mich. In diesem Sinne ist Gesundheit eben nicht machbar, nicht herstellbar, stellt sich vielmehr selbst her. Gesundheit gibt es nur als Zustand, in dem der Mensch vergisst, dass er gesund ist. Nach Hans-Georg Gadamer ist dies der Zustand „selbstvergessenen … Weggegebenseins“ an den Anderen oder „das Andere“ der privaten, beruflichen und gesellschaftlichen Lebensvollzüge.
Vor diesem Hintergrund kommt man um die ebenso logische wie bedrückende Feststellung nicht herum, dass wir seit etwa 200 Jahren mit zunehmender Wut kategorial falsch mit Gesundheit umgehen – mit katastrophalen Folgen für die Entwicklung der Gesundheit als Mittel der Vitalität. Denn seit wir uns mit der Säkularisierung, der Aufklärung und der Moderne vom metaphysischen Ballast aller Transzendenz befreien (von der Aristokratie und der Kirche bis zu Gott und der Natur), alles andere nur noch als Aneignungsobjekt wahrnehmen können, haben wir zwar allen Anlass, uns über den grandiosen Zugewinn an Freiheit, Verfügbarkeit und Reichtum dieser Eroberungsfeldzüge zu freuen, in denen der Mensch sich zunehmend an die Stelle der Natur, des Schicksals oder Gottes stellt, gewinnen aber offenbar erst allmählich ein Gespür für die Nebenwirkungen dieses Fortschrittsprozesses, wozu wir so etwas wie eine „zweite Aufklärung“ (Hubert Markl) bräuchten.
Dieses gilt nicht zuletzt für die Gesundheit. Denn auch wenn der Sieg über eine Krankheit oder ein Präventionsprogramm objektiv und messbar die Gesundheit fördert, kann dennoch eine Gesundheitsverschlechterung dabei herauskommen:
– wenn eine hypochondrische Überaufmerksamkeit auf das Selbst das Ergebnis ist;
– wenn wir Gesundheit für einen Stoff halten, den man nicht als Gabe zu empfangen hat, sondern sich aneignen und immer mehr davon haben wollen kann;
– wenn wir denken, wir könnten Gesundheit rational planen, herstellen, machen;
– wenn wir Gesundheit aus einem Mittel zum Leben zu einem Lebenszweck erheben und sie so missbrauchen;

Beispielgebend:

11. Der Wettbewerb zwingt zur Erschließung neuer Märkte. Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein, also in Menschen, die sich möglichst lebenslang sowohl chemisch-physikalisch als auch psychisch für von Experten therapeutisch, rehabilitativ und präventiv manipulierungsbedürftig halten, um „gesund leben“ zu können. Das gelingt im Bereich der körperlichen Erkrankungen schon recht gut, im Bereich der psychischen Störungen aber noch besser, zumal es keinen Mangel an Theorien gibt, nach denen fast alle Menschen nicht gesund sind. Fragwürdig ist die analoge Übertragung des Krankheitsbegriffs vom Körperlichen auf das Psychische. Einige Beispiele:
a) Das Sinnesorgan Angst, zuständig für die Signalisierung noch unklarer Bedrohungen, ist zwar unangenehm, jedoch vital notwendig und daher kerngesund; nur am falschen Umgang mit Angst (zum Beispiel Abwehr, Verdrängung) kann man erkranken. In den 70er- und 80er-Jahren jedoch hat man die Angst als Marktnische erkannt und etliche neue, selbstständige Krankheitseinheiten konstruiert – mit vielen wunderbaren Heilungsmöglichkeiten für die dafür dankbaren Patienten.
b) Seit den 90er-Jahren ist die Depression weltweit als unzureichend vermarktet erkannt. Eine Art Rasterfahndung nach unentdeckten Depressiven, wovon immer einige Menschen real profitieren, die meisten jedoch durch zusätzliche Etikettierung in ihrer Vitalität Schaden nehmen, hat zum Beispiel in den USA dazu geführt, dass sich von 1987 bis 1997 die Zahl der wegen Depression Behandelten von 1,7 auf 6,3 Millionen fast vervierfacht hat; entscheidend dafür war die suggestive Aufklärungskampagne und aggressive Werbung für Antidepressiva.
c) Inzwischen hat die Psychotrauma-Therapie den imperialistischen Anspruch, möglichst alle Krisen durch Traumatisierung (früheres Gewalterlebnis, Missbrauch, Misshandlung) zu erklären und zu therapieren. Auch hiervon können wenige profitieren, während die Allgemeinheit durch potenziell lebenslängliche punktuelle Aufmerksamkeitsfixierung geschädigt wird; selbstvergessenes Weggegebensein ist jetzt sehr erschwert. Bei jeder Katastrophe sind heute Opfer wie Helfer den öffentlichkeitswirksamen oder verstehenswütigen Psychoattacken fast zwangsweise, weil wehrlos ausgesetzt. Nach dem Erfurter Amoklauf blieb einer Schülerin die Äußerung vorbehalten, das Schrecklichste seien eigentlich die Psychologen gewesen, die das Alleinsein mit sich selbst und/oder mit Freunden/Angehörigen mit den raffiniertesten Tricks zu verhindern versucht hätten. Dies öffentlich zu sagen bedeutet heute Mut, Zivilcourage.
d) Ein Selbstversuch, den jeder wiederholen kann: Ich habe zwei Jahre lang aus zwei überregionalen Zeitungen alle Berichte über Forschungen zur Häufigkeit psychischer Störungen (zum Beispiel Angst, Depression, Essstörung, Süchte, Schlaflosigkeit, Traumata) gesammelt: Die Addition der Zahlen ergab, dass jeder Bundesbürger mehrfach behandlungsbedürftig ist. Die meist von bekannten Professoren stammenden Berichte versuchten in der Regel, dem Leser zunächst ein Erschrecken über den hohen Prozentsatz der jeweiligen Einzelstörungen zu suggerieren, um ihn dann wieder zu entlasten, weil es heute dagegen die zauberhaftesten Heilmethoden gäbe, fast immer in der Kombination von Psychopharmaka und Psychotherapie; denn hier verspricht die Kooperation der Konkurrenten den größten Gewinn.!!!!

den ganzen Artikel hier:

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Kommentare dazu von meiner Seite würden nicht dazu beitragen das Ärztebild zu verbessern, denn ich habe die Gauner am eigenen Leib zu spüren bekommen und das obwohl ich medizinisch gebildet bin, das Endresultat ist die Erkenntniss, dass diese Sparte alles andere tut, als der Gesundheit dienlich zu sein. Zumal sie keine Heiler sondern Pfleger sind, denn: Medicus curat, natura sanat! (Der Arzt pflegt, die Natur heilt).

Heute entwickelt sich das Gesundheitswesen zunehmend zum Krankheitsunwesen und der Oberschirmherrschaft der Pharmazie und Wissenschaft, der Ausbeutung und Zerschlagung der Gesundheit zu Gunsten des Kommerz. Lassen Sie Ihren Arzt vor einer Behandlung unterschreiben, dass er Behandlungsschäden übernimmt, für Impfschäden aufkommt und Sie in seinen Händen sicher sind! Er wird es nicht tun! Garantiert nicht! Im Gegenteil, durch Ihre Unterschrift gestatten Sie Kompetenzen und sprechen bereits vorher vor jeglicher Schuld frei, z.B. vor einer Operation, einem Freibrief gleich ! Ihr Arzt hat Ihnen zu DIENEN, seinem Eid verpflichtet und nicht Sie den Interessen vom Kommerz von Ärzten, Krankenhäusern und Pharmaindustrie.

Selbst mangelnde Aufklärung vor einer OP können Sie NICHT beweisen! Dafür führt die Fallpauschale zur Erhöhung des Chefärztlichen Etats. Das viele Ärzteweiterbildungen von der Industrie (Pharma, Medizinprodukte e.t.c.) bezahlt werden ist zwischenzeitlich bekannt. Die Kopulation und Korrelation zwischen diesen Industrien und Ärzten/Krankenhäusern ist vielfältig veröffentlicht wurden. Studien werden oft im Sinne des Erfolges und des Umsatzes geschönt, Nebenwirkungen verschwiegen. Ein Beispiel dazu sind Malariamittel, die zu Selbstmorden führten, weil sie psyschische Veränderungen mit sich brachten. Das wurde über Jahre verschwiegen, obwohl es bekannt war. Kam vor einigen Tagen auch im TV. Gerade bei der Wirksamkeit von Medikamenten( Chemische Substanzen) findet man da sehr viele Beispiele, div. Nebenwirkungen gravierender Art und nicht nachgewiesener Wirkung.

„Es gibt keine Gesunden, es gibt nur unwissend Kranke!“ Und eine „Gesundheits“ Industrie!

Natürlich kann ich keine Empfehlung aussprechen, ob und wann Sie zum Arzt gehen und ob und wann nicht.

Meine Entscheidung darf auch nicht Ihre sein.

Ich habe mich jedoch entschlossen, auf keinen Fall einem Arzt aufzusuchen, es sei denn ich werde durch Unfall „eingeliefert“und bin dadurch „ausgeliefert“. In dem Fall lässt sich zuerst mal nichts ändern. Ich ändere es aber sobald ich dazu in der Lage bin, auch noch verletzt und keineswegs ist die Stimme eines Arztes für mich etwas, dem ich Gehör schenken würde, denn ärztliche „Behandlungen“ haben mein Leben vollständig verändert und ich habe dadurch die Kategorie Medinziner von der anderen Seite kennengelernt, als entrechteter, missbrauchter, unnötig in Gefahr gebrachter Patient.

Hüte Dich vor weißen und schwarzen Kitteln!

Glaube ersetzt nie Wissen, glaube Keinem Arzt, die verlogenste Brut der Hölle, zusammen mit dem Juristenpack in diesem Land, entgeht Dir jede Chance auf Entschädigung und Beweise zählen hier nicht, die werden unter den Teppich gekehrt, es wird gefälscht, gelogen und betrogen und jede Schuld in Unschuld verkehrt. Ich habe es erlebt und weiß, wovon ich spreche! LIES: sind.(anklicken eröffnet pdf)

Arsenal Injustitia

Seehofer bestätigt, ab sec. 30 etwa, die Macht der Pharmalobby !

 

Medizin und Politik

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