Hirntod, Organ-Entnahme, Kriminalität von Ärzten

eigener Beitrag von Arsenal Injustitia

example in typeface Breitkopf-Fraktur

example in typeface Breitkopf-Fraktur (Photo credit: Wikipedia)

Bezugnehmend auf:

https://arsenalinjustitia.wordpress.com/2013/10/18/info-veranstaltungshinweis-in-frankfurt-am-main-podium-hirntod-der-neue-tod-bei-lebendigem-leib/

UND:

http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2013/10/veranstaltungshinweis-in-frankfurt-am.html

habe ich mich entschlossen, diesen Beitrag zu veröffentlichen.

Nachdem ich von Ärzten in Lebensgefahr gebracht wurde und durch deren
Schuld fast gestorben wäre und reanimiert wurde, erfolgreich wie man
sieht, aber dennoch nicht ganz ohne Schäden, hatte ich in der
Regionalzeitung einen Aufruf zur Organspende gelesen, die ich, da es
sich um selbigen Arzt handelt, mit dem ich gezwungenermaßen zu tun
hatte, folgende Mails geschickt, denn ich war sprachlos über die
unglaubliche Nichtaufklärung der Bevölkerung und die Frechheit hier ohne
die Fakten zu nennen , diesen Kommerz mit der Organspende, die in
Wahrheit eine Entnahme ist, nach deren  Vollzug der Betroffene dann
tatsächlich das Zeitliche segnet, in einem Aufruf zu veröffentlichen.

Alles dient einzig dem Kommerz und der Mensch ist die Ware, das beweisst
sich in den beigefügten Links. Immer wieder gibt es Menschen, die
selbst nach langen , sog. Locking in Syndrom wieder erwachen und normal
weiterleben können, wie z.B im folgenden Beispiel.

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/unsichere-diagnose-hirntot-erklaert-und-aufgewacht

http://www.initiative-kao.de/programm-kao-veranstaltung-19-10-13-frankfurt.pdf

https://arsenalinjustitia.wordpress.com/2013/08/23/bericht-zahl-der-operationen-stark-gestiegen/

https://arsenalinjustitia.wordpress.com/2013/07/12/organwahn-hier-kommt-die-wahrheit-ans-licht/

der Beweis, hier wird massig Kohle gemacht!

Kommerz-Kommerz-Kommerz-wo bleibt der Mensch ???

Hier nun zum monotonen
„Schriftwechsel“, denn eine Antwort hatte man nicht nötig. Besagter
Arzt ist Anästhesist, damals Leitender Notarzt, Polizeiarzt, sein Name
ist Patrik Schottmüller und er arbeitet am Eberbacher Krankenhaus. Was
er mit mir zu tun hat, das wird am Ende der Geschichte im Link zu lesen
sein. Ich schicke ihm daraufhin 2 Mails folgenden Inhaltes:

1.) Mail am 9.11.2012

Eines von vielen Beispielen!
AUFWACHEN, HANDELN!
Niemals schuldig werden! Nicht mitmachen!
Mitmachen bedeutet Verzicht auf Gewissen!

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/unsichere-diagnose-hirntot-erklaert-und-aufgewacht

Hallo,
ich las die Aufforderung zur Organspendebereitschaft und wundere mich
sehr,
wie wenig Aufklärung unter der Bevölkerung dazu stattfindet.

1.)Es handelt sich nicht um eine Spende,sondern eine Entnahme,denn der
Mensch,dessen Organe entnommen werden,ist nicht tot,wäre er dies,würde
auch das entnommene Organ „tot“ sein und der Empfänger es nicht über-
leben.Also,so lebendig wie möglich!

2.)Als Anästhesist ist bekannt,dass genau dieser Mensch,dem dieses
Organ entnommen wird,eine Anästhesie incl. Muskelrelaxion erhält.
Die Frage nach dem Warum erklärt sich von selbst und ist bekannt.
3.)Nun kommen wir zur Frage des Hirntodes!
Diese Frage ist selbst unter Wissenschaftlern nicht abschließend
geklärt und unter diesen befinden sich ausgesprochene Experten,vor
allem Hirnforscher.

Zu diesem Thema gibt es reichlich Forschungsbedarf.
Eine Aufklärung der Bevölkerung sehe ich darin,sie an einer Organ-
Entnahme
teilhaben zu lassen,bevor sie eine Entscheidung fällen können.
Wie wärs ,fangen wir mit der Aufklärung an. Entscheiden kann nur,wer die
Fakten kennt.
Viele Grüße, freue mich auf einen lebhaften,wissenschafts-
orientierten und fachbezogenrelevanten Austausch.

k e i n e   – A n t w o r t !

——————————————————————–

2.) Mail vom 14.11. 2012,

(seit diesem Datum fehlt sein Bild , welches bei Team der Intensivstation abgebildet war. Aber er arbeitet da noch, wie ich vor einigen Tagen feststellen musste.)

Wo bleibt die Antwort?

Hallo,was wird das?

Das SCHWEIGEN der Lämmer?
Hand aufhalten aber Hirn aus-schalten?

Nehmen,was man braucht,die potentiellen SPENDE-Willigen im Dunkeln
lassen? Augen zu und durch?
Ohne weiteren Nachdenken,dem Strom folgen?
Die anderen für sich denken lassen?
Sich unwissend stellen?
Sich der Möglichkeit des Mißbrauchs mit wertvollen menschlichen Organen
(hatten wir ja schon) zwar bewußt sein,aber unbekümmert?
Damit lässt sich Geld verdienen,es wird immer Individien geben,die sich
keinerlei Moral stellen,abgesehen davon,wieviel gelangt in die Öffent-
lichkeit?
Das Risiko unbeachlich lassen,das der NOCH Patient,z.B.nach Wachkoma
doch noch mal sein Leben leben könnte und vielleicht sogar seine
LEBENDSPENDE überdenken will,wenn er sich denn bemerkbar machen könnte?
Danach ist er ja dann tatsächlich tot und zwar im Definitionskriterium
vor der technisch-medizinischen Errungenschaft einer Transplantations-
möglichkeit.Wie merkwürdig,wie sich Definitionen mit Möglichkeiten ver-
ändern in dieser Hinsicht.LEBEN um JEDEN Preis? Für wen und für wen
nicht?
Die ganze „Hirntotdebatte“kann sich nun mal auch nur an den momentanen
zur Verfügung stehenden und sich noch weiterentwickelnden Geräten
messen und da können nun mal tiefere Hirnstrukturen nicht erfasst
werden.(Es gab vor gar nicht so langer Zeit auch noch kein Telefon)!
Selbst ein Null-Linien EEG sagt noch gar nichts.

Scio ne nihil scire !!!
Bis das nicht geklärt ist,sollte wenigstens eine Aufklärung erfolgen,

damit jeder auch entscheiden kann.

Sonst hätte das den Anflug einer
Massenverdummung und das wäre rechtlich gesehen Betrug und Mord ! Raushalten kann
man sich aus der Debatte auch nicht,denn sie geht jeden an.

Ich
wäre ja fast ein Opfer geworden,mit PO2=21mmHg  (letale Schwelle liegt
bei 30 mmHg ) u.s.w. sind wir mal ganz knapp am Apalliker vorbeigesegelt
(nach Reanimation),hätts noch länger gedauert. Mir ist natürlich
klar,daß bekannt ist,wer der Autor dieser Mail ist und das soll auch so
sein.
Offenbar hat die Reoxygenierung bewirkt,dass ich noch etwas
klarer denke (obwohl O2 in höheren Konzentrationen -hier 100%- durchaus
toxisch wirkt),
also vielen Dank für die Frischzellkur,“lieber“ Herz-oder besser Atem-Alarm-

Oberspezialist(Reanimationsteamschef).So und jetzt kann man ja wieder
die starken Freunde rufen, (gemeint ist die Polizei, denn ich wollte
nicht behandelt werden und wie sehr ich Recht hatte damit, zeigt ja der
benahe tödliche Ausgang einer aufgenötigten Behandlung, vor der ich
sogar floh, nachdem mir auch noch gedroht wurde, siehe
Polizeiprotokolle  x) statt mal in sich zu gehen, von innen sieht die Welt anders aus.

Da es vermutlich wieder keine Reaktion gibt,genau das erwarte
ich, passt es doch ins Bild, bleibt mir nur noch zu sagen:
Factum fieri infektum non potest,mea mora,mea hora certa,

Und:Audiator et altera pars ,zum Thema Hirntot.

x
= wurde von mir eingefügt, DAMIT DER LESER SICH EIN BILD MACHEN KANN;
WIE HIER LOBBYISTEN ZUSAMMENARBEITEN UND HINTERHER SELBSTVERSTÄNDLICH
UNSCHULDIG SIND.

k e i n e  – A n t w o r t —

—————————————————————————————–

Fazit:

Hier
kann getötet werden, schwer körperverletzt werden, gelogen und betrogen
werden, wenn man zu den sog. Lobbyisten zählt, immer erfolgt die
Schuldumkehr, damit die Täter geschützt sind, ich habe es erlebt,
geglaubt hätte ich das auch nicht!

Zu diesem Thema Selbsterlebtes und dessen Darstellung von sog. Humanmedizinern (ohne human). zum Beispiel das:
https://arsenalinjustitia.wordpress.com/2013/04/05/mein-erlebnis-mit-fast-todesfolge-durch-arzte/

und
es ist ganz einfach, jemanden etwas zu unterstellen, damit die Täter
selbst nicht verfolgt werden., man braucht nur eine absprache treffen und Lobbyisten können das gut.  Man bringt jemanden in Lebensgefahr,
klinisch tot, reanimiert, und behauptet dreist, derjenige wollte sich
umbringen und man hätte sein Leben gerettet. Dann stellt man denjenigen
unter Betreuung, noch bewusstlos, unterstellt eine wahnhafte Störung und
liefert ihn in die Psychiatrie ein. Wenn man dann klagt, gegen diese
unverschämten Tatsachenverdrehung, dann wird das nicht verfolgt. Statt
dessen, erfolgt die Gegenklage der Täter an das Opfer, und siehe da, das
wird verfolgt, kein rechtliches Gehör, keine Beweisaufnahme, aber wegen
wahnhafter Störung ein Eintrag im BZRG!  (Wofür?, Für die Wahrheit?)
Das zumindest teilte ein nicht unterschriebener und damit ungültiger
Scheinbeschluss mit. Die Täter aber laufen immer noch fröhlich rum und
sind bislang jeglicher Konsequenz entgangen. Mengeles Erben eben, denn
Humanmediziner kann man sowas nicht nennen.

Wüste Menschenschinder, bar
jeder Regung, cholerische Ignoranten und Sklaventreiber, nur sich selbst
dienend und ihren Eid kann man getrost in die Tonne kloppen.

HÜTE DICH VOR WEISSEN UND SCHWARZEN KITTELN!

UND:

Wenn kriminelle Subjekte  Dich beherrschen wollen!

Arsenal injustitia

Was ist das nun, Dummheit, Kommerz, oder Angst, warum stehen Ärzte nicht zu ihren Taten? Wer so handelt, hat sein Gesicht doch ohnehin bereits verloren !

Wie ich eben bemerkte, funktioniert der Link nicht mehr,

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/unsichere-diagnose-hirntot-erklaert-und-aufgewacht

Es ging um eine Studentin, die nach längerem Koma aufwachte, obwohl sie bereits zur Organentnahme vorgesehen war. Sie führte ein normales Leben weiter.

Merkwürdigerweise hatte der Link vor kurzem noch funktioniert! Man findet aber auch im Netz Beispiele und www. organspende-aufklaerung.de

InteressenGemeinschaft

Kritische Bioethik

Deutschland und KOA sind ebenfalls Quellen.

auch hierin wird aufgeklärt! pdf :  http://www.initiative-kao.de/programm-kao-veranstaltung-19-10-13-frankfurt.pdf

Offener Brief an die Bunselkanzlerin:

Frau Dr. Regina Breul schreibt:

Offener Brief

 

 

18. November 2011

Offener Brief: Kritische Fragen zu Hirntod und Organspende

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

im Rahmen der geplanten Novellierung des Transplantationsgesetzes werden aus unserer Sicht in der öffentlichen Diskussion wichtige Aspekte nicht thematisiert. Bisher erfolgt die Aufklärung der Bürger hauptsächlich einseitig „pro Organspende“. Die Belange des Organspenders werden weitgehend ausgeblendet.

Da in der internationalen medizinischen Fachliteratur der „Hirntod als Tod des Menschen“ zunehmend in Frage gestellt wird, ist es unerlässlich, die Bürger wahrheitsgemäß, auch in einer für den medizinischen Laien verständlichen Form über Hirntoddiagnostik, Spenderkonditionierung und Organentnahme aufzuklären.

Im Organspenderausweis und in offiziellen Aufklärungsbroschüren der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird bisher zwischen „hirntot“ und „tot“ nicht differenziert.

Das ist irreführend, denn aus einer Leiche lassen sich keine vitalen Organe explantieren. Der Bürger muss wissen, dass der hirntote Organspender allenfalls ein Sterbender im möglicherweise irreversiblen Hirnversagen ist. Wird die Freigabe zur Organentnahme durch verharmlosende Informationen und das Verschweigen neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse erschlichen, liegt eine rechtsgültige Zustimmung des Spendewilligen oder seiner Angehörigen nicht vor.

Höchst problematisch ist aus unserer Sicht die Meinung des Vorsitzenden der Ständigen Kommission Organtransplantation der Bundesärztekammer, Prof. Hans Lilie, Zitat:

„..es bleibt den Einzelnen überlassen, sich selber die notwendigen Informationen zu besorgen, sodass eine Organspende auch dann zulässig ist, wenn der Betreffende sich für die Spende ausgesprochen hat, ohne über die Einzelheiten zuvor aufgeklärt worden zu sein.“ 1

Diese Position rechtfertigt Prof. Lilie rechtsdogmatisch damit, dass es sich bei der Organspende nicht um eine Verletzung der körperlichen Integrität handele, Zitat.: „Bei der postmortalen Organspende wird nur das über den Tod hinauswirkende Persönlichkeitsrecht verletzt, wenn die Organentnahme ohne Einwilligung erfolgt.“ 2

Aus unserer Sicht wirft dieser Standpunkt ein Schlaglicht auf die derzeit fragwürdige Aufklärung über Organspende. Der Rechtsgrundsatz des „informed consent“ wird elementar verletzt.

Außerdem finden Hirntoddiagnostik und teilweise auch die Spenderkonditionierung immer „am noch „Lebenden“ im Patientenstatus statt. Auch hier wird der Bürger in der Regel über mögliche Gefahren und Belastungen im Unklaren gelassen.

Aufklärung über Hirntoddiagnostik

Zur Feststellung des Hirntodes ist eine Hirntoddiagnostik nach den Richtlinien der Bundesärztekammer vorgeschrieben. Über den Ablauf und die damit verbundene Risiken muss im Vorfeld wahrheitsgemäß aufgeklärt werden. Ist eine Organentnahme vorgesehen, handelt es sich um einen fremdnützigen Eingriff. Zustimmen kann daher nur der Spendenwillige zu Lebzeiten selbst. Weder Angehörige noch Betreuer sollten befugt sein, auf Grund des mutmaßlichen Willens des potentiellen Spenders zu entscheiden.

Fakt ist: Bei der Hirntoddiagnostik wird der noch lebende Spender diversen belastenden Testverfahren ausgesetzt:

  • Vorgeschrieben ist das Auslösen starker Schmerzreize durch das Stechen in die Nasenscheidewand und heftiges Kneifen, sowie das Auslösen des Würgereflexes und das Spülen des Gehörganges mit eiskaltem Wasser.
  • Zur Absicherung der Diagnose wird gelegentlich eine Angiographie mit Kontrastmittelgabe durchgeführt. Dieses Testverfahren kann beim noch lebenden Spender zu einem anaphylaktischen Schock mit Todesfolge führen.
  • Empfohlen wird in den Handreichungen zur Hirntoddiagnostik einzelner Kliniken auch die Gabe von 1 – 2mg Atropin, um festzustellen, ob eine baldige Hirntoddiagnostik sinnvoll ist. Atropin führt in diesen Dosierungen zur Pupillenerweiterung und kann unter Umständen (bei besonderer Empfindlichkeit ) auch gefährliche Herzrhythmusstörungen und komatöse Zustände auslösen. Diese Symptome könne u.U. die Hirntoddiagnose verfälschen. 3
  • Die entscheidende Untersuchung im Rahmen der Hirntoddiagnostik ist der Apnoe-Test. Selbst die DSO empfiehlt ihn als letzte klinische Untersuchung, um den Patienten nicht zu gefährden. Bei diesem Test kann es zu Blutdruckabfall, Herzrhythmusstörungen und sogar zum Herzstillstand kommen. 4

Über belastende Untersuchungen, mögliche Gefahren und Fehleinschätzungen bei der Hirntoddiagnostik wird der spendenwillige Bürger derzeit nicht aufgeklärt. Dieses Wissen ist bisher nur dem medizinisch Geschulten zugänglich. Auch das widerspricht dem Rechtsgrundsatz des „informed consent“.

Vorbereitung auf die Organentnahme und Spenderkonditionierung

Die Spenderkonditionierung beginnt nicht selten schon vor der abschließenden Hirntoddiagnostik und dient dazu, die Spenderorgane auf ihre Qualität zu untersuchen und sie für die Transplantation zu optimieren.

Dazu gehören u.a.:

  • die Verabreichung von Antibiotika
  • Heparin zur Blutverdünnung (mögl. Nebenwirkung: Hirnbluten)
  • das Legen von zentralen Zugängen
  • bei geplanter Lungenentnahme u.U. eine Bronchoskopie
  • das Legen eines Herzkatheters

Die Spenderkonditionierung nach Hirntoddiagnostik ist medizinisch unerlässlich und nur bei korrekter Aufklärung erlaubt. Ethisch höchst problematisch allerdings ist eine Spenderkonditionierung vor der abschließenden Hirntoddiagnostik. Genau das aber wird in Fachkreisen zur Zeit unter dem Stichwort „präfinale Spenderkonditionierung“ kontrovers diskutiert.

Solchen fremdnützigen Eingriffen kann nur der Spendenwillige selbst zu Lebzeiten zustimmen.

Weder Angehörige noch Betreuer sind aus unserer Sicht berechtigt, auf Grund des „mutmaßlichen Willens“ zu entscheiden.

Aufklärung über den Ablauf einer Explantation

Bei der Organentnahme kommt es in vielen Fällen zu einem rapiden Blutdruckanstieg beim Einschneiden in den Spenderkörper, nicht selten auch zu heftigen Abwehrbewegungen.

Normalerweise gelten solche Phänomene als Stress- und Schmerzreaktionen. Da ein Schmerzempfinden mit letzter Sicherheit nicht ausgeschlossen werden kann, ist in der Schweiz inzwischen eine Vollnarkose bei der Explantation vorgeschrieben. Selbst die DSO empfiehlt zur „Optimierung des chirurgischen Eingriffs“ 5Fentanyl, ein synthetisches Opioid (Opiat). Fentanyl ist eines der stärksten Schmerzmittel. Auch darüber müssen Spendewillige zu Lebzeiten korrekt aufgeklärt werden. Nur so können sie eine rechtlich verbindliche Entscheidung treffen. Wegen der Tragweite des Eingriffs darf der mutmaßliche Wille – geäußert von Angehörigen oder Betreuern – keine Erlaubnis für eine Explantation sein.

Forderungen

  1. Verpflichtend ist aus unserer Sicht die systematische Erfassung, Meldung und Publikation von Fehldiagnosen bei der Hirntoddiagnostik.
  2. Definitiv nicht möglich sein darf eine Berufung auf § 34 „Rechtfertigender Notstand“ bei einer Organentnahme ohne ausdrückliche Zustimmung. Laut Kommentar zum Transplantationsgesetz (Sengler et al. ,Erläuterungen zu §4 TPG , Punkt 9, S. 67 unten) ist die Berufung auf den Notstand zwar strafbar, aber „gegebenenfalls“ doch möglich. Mit diesem Passus wird das Verbot ausgehebelt.
  3. Rehabilitation und Palliativtherapie bei schwer hirnverletzten Patienten müssen absoluten Vorrang haben.
  4. Zu forcieren ist die Forschung zur Weiterentwicklung von vollimplantierbaren Kunstherzen, von Organersatz aus adulten Stammzellen und technischen Systemen der Organunterstützung.
  5. Um die Zahl der Organtransplantationen zu reduzieren, müssen geeignete Maßnahmen zur Vermeidung von irreversiblem Organversagen ergriffen werden. Unerlässlich dafür sind Programme gegen Schmerzmittelabusus, Nikotin-, Alkohol- und Drogenmissbrauch.
  6. Patientenbezogene Daten dürfen ohne ausdrückliche Zustimmung des Spendenwilligen (zu Lebzeiten) nicht an die DSO und Eurotransplant weitergegeben werden.
  7. Auf Ärzte und Kliniken, die nicht an die DSO melden, darf kein Druck ausgeübt werden.
  8. Eine Todesfeststellung nach dem „Stand der medizinischen Wissenschaft“ darf nicht dazu führen, dass auch in Deutschland Organe von „non heart beating donors“ (NHBD) entnommen werden dürfen. Auch eine Kopplung von assistiertem Suizid und Organspende, wie sie in Belgien bereits seit 2005 praktiziert wird, ist abzulehnen.

Dr. med. Regina Breul

– Unterschriftenaktion ist eingeleitet4 hier:

http://www.organspende-aufklärung.de/offener-brief/

1 Prof. Hans Lilie: 10 Jahre Transplantationsgesetz; Vortrag 110. Deutscher Ärztetag in Münster 16. Mai 2007

2 ebda.

3 Dr. med. Hendrik Bachmann, Einführungsmappe und Manual Intensivstation (Zeitpunkt der Hirntoddiagnostik) S.68 Sozialstiftung Bamberg, 11.09.2011

4 DSO Kompaktinformation: Hirntod und Hirntoddiagnostik, Punkt 2 S.6 Ausfall der Spontanatmung, Neu-Isenburg 2003

5 DSO Kompaktinformation: Punkt 7 u. 7.2.1. (Optimierung des chirurgischen Eingriffs) Neu-Isenburg 2003

Weiterführende Literatur :

Journal of Medicine and Philosophy, 0: 1–14, 2010 doi:10.1093/jmp/jhq019 (online) Miller, Franklin G.,Truog, Robert D. : The dead donor rule: Can it withstand critical scrutiny ?

Intensive Care Med (1992) 18: 493-495 Gramm. H.-J.: Hemodynamic responses to Noxious stimuli in brain-dead organ donors

in: D. Preuß, N. Knoepffler, K.-M. Kodalle (Hg.), Körperteile – Körper teilen, Kritisches Jahrbuch der Philosophie, Beiheft 8/2009, 41-59Stoecker, Ralf Prof.Dr.: Ein Plädoyer für die Reanimation der Hirntoddebatte in Deutschland

http://www.das-parlament.de/2011/20-21/Beilage/001.html: Müller, Sabine: Wie tot sind Hirntote? Alte Frage – neue Antworten

Bioethics ISSN 0269-9702 (print); 1467-8519 (online) Wilkinson, Dominik und Savulescu, Julian: Should we allow organ donation euthanasia? Alternatives for maximizing the number and quality of organs for transplantation

Neurology 1998; 51: 1538-1545 Shewmon, D. Alan: Chronic „brain-death“

doi:10.1111/j.1432-2277.2008.00701.x Journal compilation ª 2008 European Society for Organ Transplantation 21 (2008) 915 try, Olivier et. al : Organ donation after physician assisted death

http://www.ethics-morals.com ethics for an ageing world

www.insel-usedom.net/news298.htm Ethiker und Mediziner treffen sich auf Usedom

Weitere Literatur aus internationalen Fachzeitschriften liegt vor.

Kommentare dazu unter:

http://www.organspende-aufklärung.de/kommentare_zum_offenen_brief_an_die_bundeskanzelerin.php

Selbstverständlich haben auch wir unterschrieben, denn Aufklärung vor Zustimmung ist die wichtigste Aufgabe überhaupt und das geschieht nicht. Dieses skandalöse Vorgehen hat zu unterbleiben.

byArsenal Injustitia

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Über Arsenal injustitia

Aufklärung: * Korruption im Gesundheitswesen; * Betrug im Finanzwesen; Staatssimulation BR in D u.a. Offenlegung von Trollen und Spinnern und Psychopathen! Politikunwesen, Justizunwesen, EU Konstrukt, Schuldgeld ... * Massenverdummung durch Medien; * u.v.m.
Dieser Beitrag wurde unter alles Schmu?, Brief an Merkel /Organspendenaufklärung!!!, capitis deminutio maxima., dass Ihr Menschen seid!, Der ausgelieferte Patient - Ärztewillkür, Der Doktor und das liebe Vieh, Handelt wie Menschen!, Im Augenblick des Todes, Impfen als Geschäft von Pharma, Impfreport-3, Korrupte Gutachterwillkür, Korruption, kriminelle Gutachter!, Mein Erlebnis mit fast Todesfolge durch Ärzte, Mengeles ERBEN!, Organspendeaufklärung und Hirntod, Organwahn-hier kommt die Wahrheit ans Licht!, Pfusch in der Justiz - Unsere Richter sind unser Unglück!, Polizeiskandale und Justizverbrechen, Schulmedizin-Vorsicht Pharma!, Schweigen ist Schuld, Skandal, Täuschung inbegriffen, Verbrecher im weißen Kittel/Verrat am Eid und Patienten, Wenn Kriminelle Dich beherrschen, wenn man trotzdem lacht, Wenn Narren Dich verrückt erklären, Wer schweigt, Wie verkauft man eine Lüge! veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu Hirntod, Organ-Entnahme, Kriminalität von Ärzten

  1. drbruddler schreibt:

    Niemals aufgeben! Zur Organspende möchte ich folgendes zum Denken geben. Solange Organspende ein Geschäft ist, an dem alle Beteiligten verdienen ist es unmoralisch und darf von niemandem unterstützt werden. Nur wenn der Gesetzgeber den Handel mit Organen verbietet, kann man sich sicher sein, dass den Menschen wirklich geholfen werden kann. Doch auch dabei ist sich letztlich niemand sicher.

  2. Arsenal injustitia schreibt:

    Mag sein aber man kann auch seinem Gewissen folgen, dem ist man ja mal zuerst verpflichtet und natürlich als Arzt in erster Linie dem Patienten und niemandem sonst. Niemand wird gezwungen zu Dingen, die nicht mit dem Gewissen vereinbar sind. Das ist eine freiwillige Ent-
    scheidung. Wer dem Kommerz erliegt, stellt sich bei solchen Dingen gegen sein Gewissen, oder hat keines. Niemand zwingt mir Dinge auf, die ich nicht leisten will, weil sie mein Gewissen nicht erlaubt. die Dinge sind immer einfach
    , auch Geld macht nicht glücklich und Gewissen ist nun mal nicht käuflich, oder?
    Wer sein Gewissen „verkauft“ hat mit dem, was ich unter Menschsein verstehe nichts zu tun und sollte schon mal gar nicht Arzt sein. Bei der Müllabfuhr brauchts kein Gewissen und es kann weniger Schaden angerichtet werden.

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